Mit zwei "Arbeitssiegen" über Berlin zum Klassenerhalt
Kategorie: Kegelsportabteilung 2006/07
Mittwoch, 28. Februar 2007
Mit zwei "Arbeitssiegen" haben sich die Bundesligakegler des Itzehoer SV von 1909 weitestgehend den Klassenerhalt gesichert. Auf den momentan äußerst schwer zu bespielenden Heimbahnen am Lehmwohld gelang es den „Roten Teufeln“ zunächst, den amtierenden und auch neuen Deutschen Meister Rot-Weiß / VGK 1912 Berlin mit 5050:5021 (Diff.: 29) Holz zu bezwingen. Allerdings büßten die Holsteiner bei 2:1 (3:3) Punkten den Zusatzzähler ein. In der zweiten Ansetzung gegen MPV / NKC 72 Berlin fiel der Gewinn mit 5102:4981 (Diff.: 121) Holz und 3:0 (4:2) Punkten deutlich klarer aus, wirklich „berauschende“ Einzelergebnisse blieben aber auch wie schon am Vortag mit ganz wenigen Ausnahmen auf breiter Front Fehlanzeige. In der Tabelle der höchsten deutschen Wettkampfklasse rangiert der ISV 09 nach dem drittletzten Doppel-Spieltag der Saison 2006/2007 mit 25:29 (46:62) Punkten auf dem achten von zwölf Plätzen.
Im Itzehoer Anstart zog Stephan Zipkat (850) auf den gegenwärtig sehr anspruchsvollen Bohlen an Torsten Möller (835) vorbei. Sönke Lohse (831), dem noch die berufliche Nachtschicht in den Knochen zu stecken schien, haderte mit den Bahnen und musste gegen Boris Kölpin (844) reichlich Boden preisgeben, so dass die Gastgeber zur Mittelachse nur zwei Holz voraus hatten. Eric Kusch (830) hatte das Nachsehen gegen den besten Berliner Frank Specht (850!), während Ralf Schröder (835) Stephan Lazarus (ab dem 98. Wurf Harald Stenzel/825) überflügeln konnte, aber letztlich mit einem Holz zuwenig den Zusatzzähler verspielte. Nunmehr hatten zum dritten Block die Kegler von Spree und Havel mit acht Holz die Nase vorn. Guido Schümann (837) konnte sich ganz knapp an seinem direkten Kontrahenten Norbert Gattner (836) vorbeikegeln, während der stärkste Steinburger Ingo Nowak (867) Klaus-Peter Müller (831) deutlich übertrumpfte. Der Gesamtsieg ging mit 29 Holz an Itzehoe, der Zusatzpunkt hingegen wurde von den Akteuren Specht, Kölpin und Gattner in den deutschen Osten entführt.
In der ersten Achse der Heimmannschaft konnte Stephan Zipkat (860) sein Ergebnis des Vortages deutlich steigern und ließ Sebastian Rudolphf (824) damit nicht den Hauch einer Chance. Sönke Lohse (846) legte auch noch etwas drauf und verbesserte gegenüber Lutz Schulze (835) die Ausgangsposition der Itzehoer auf 47 Holz. Eric Kusch (860) erwischte einen guten Tag, während sein unmittelbarer Gegner Matthias Scheel (816) nicht klarkam. Thomas Tiedje (835) fand sich auf den eigenen Bahnen nicht zurecht, richtete aber im direkten Vergleich zu Jörg Glöde (811) keinen Schaden an. Mit uneinholbaren 115 Holz gingen die Holsteiner zum Schlussblock in Front. Guido Schümann (838) scheiterte gegen Benjamin Rudolphf (843) ganz knapp an der „magischen Marke“ von 840 Holz, dem sogenannten „Schnitt“-Resultat. Ingo Nowak (863!), souverän wie fast immer und abermals der herausragendste ISVer, verwies den besten Berliner Marc-Sebastian Süßmilch (852!) trotz dessen starken Ergebnisses in seine Schranken. Alle drei Zähler blieben bei einem 121-Holz-Vorsprung für die Leistungsriege vom Lehmwohld an der Stör.
Zu den Spielen gab es von IZ-Radio ( www.iz-radio.de ) folgenden Bericht:
Weitere Ergebnisse:
Die zweite
Mannschaft des ISV 09, die in der Landesliga Schleswig-Holstein antritt,
erreichte gegen den 1. KSC v. 1924 Neumünster bei 3477:3500 Holz und 1:2 (3:2)
Punkte. Das Duell mit Kegeljunge Segeberg ging in einer ungleichen Partie mit
3459:3535 Holz und 0:3 (1:4) Punkten verloren. In der Tabelle nehmen die
Steinburger am vorletzten Spieltag der Saison damit bei 4 : 26 (18 : 32 )
Punkten den zwölften und damit einen Abstiegsplatz ein.
Die Riege
ISV III, die erstmals in der Klub- und Vereinsgeschichte als gemischte
Mannschaft in der Kreisliga Steinburg / Pinneberg startet, unterlag zunächst
TSV Wedel I mit 2853:2879 Holz und 0:3 (2:3) Punkten. Anschließend konnten die
Störstädter TSV Wedel III mit 2938:2757 und 3:0 (4:1) Punkten bezwingen. Einen
Spieltag vor dem Ende der Wettkampfserie 2006/2007 liegen die Itzehoer mit 21 :
6 (31 : 14) Punkten auf dem dritten Tabellenrang und haben mit dem Aufstieg in
die Bezirksklasse nichts mehr zu tun.