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Schwarzes Wochenende für ISV-Bundesligakegler: Niederlagen bei Halstenbek und Stade   
Kategorie:  Kegelsportabteilung 2005/06 Freitag, 31. März 2006

ImageDas letzte Auswärtswochenende der Saison 2005/2006 wollen die Bundesligakegler des Itzehoer SV von 1909 so schnell wie möglich abhaken. Hatten sich die "Roten Teufel" von der Stör noch vorgenommen, in beiden Begegnungen zu punkten, so mussten sie gleich zweimal ordentlich Lehrgeld zahlen: Am Sonnabend ging der KSV Halstenbek zuhause mit 5394:5332 (Diff.: 62) Holz und 3:0 (4:2) Punkten siegreich aus dem sportlichen Wettstreit mit den Steinburgern hervor. Am Sonntag bezwang der voraussichtliche Absteiger VfL Stade von 1850 die Holsteiner auf eigenem Terrain mit 5122:5083 (Diff. 39) Holz und 3:0 (5:1) Punkten. Das Ärgerliche für die Itzehoer, die aktuell auf dem achten von zwölf Plätzen herumdümpeln: Sowohl bei den Halstenbekern als auch bei den Niedersachsen hätte man durchaus punkten und sich damit in der Tabelle der höchsten deutschen Spielklasse noch verbessern können.

KSV Halstenbek - ISV 09: 5394:5332 Holz - 3:0 (4:2) Punkte

Guten Mutes gingen die Gäste aus Westholstein an den Start. Sönke Lohse (900) überzeugte gegen den besten Halstenbeker Rainer Hebisch (922!), und auch Stephan Zipkat (893) mühte sich wacker gegen Thorsten Bätje (900). Somit hatten die Gastgeber mit 29 Holz zur Mittelachse die Nase vorn. Thomas Tiedje (880) lief Olaf Hebisch (902) hinterher, aber Ingo Nowak (908!) zog als stärkster Steinburger wieder einmal alle Register seines keglerischen Könnens und ließ Reinhard Hansen (879) dagegen förmlich blass aussehen. 22 Holz Vorsprung hatten die Pinneberger jetzt noch. Guido Schümann traf zwar beim Einkegeln vor dem Punktkampf gut, im Wettkampf aber gar nichts mehr und wurde ab dem 101. Wurf durch Patrick Horns ersetzt - zusammen kam man auf 867 Holz. Oliver Kovacevic (901) hatte da leichtes Spiel. Eric Kusch (884) konnte mit Jochen Kählert (890) einigermaßen mithalten, letztlich aber keine Wende mehr herbeiführen. Halstenbek gewann, weil Itzehoe seine Chancen nicht nutzte, mit 62 Holz Vorsprung und allen drei Punkten.

VfL Stade - ISV 09: 5.122:5083 Holz - 3:0 (5:1) Punkte

Auf der Seite der Holsteiner hielt sich Guido Schümann auf der Reservebank bereit. Auf den äußerst schwer zu bespielenden Bahnen musste sich Thomas Tiedje (850) dem stärksten Stader Ralf Schmidt (864!) geschlagen geben, während Stephan Zipkat (848) seinem direkten Kontrahenten Berndt Heidtmann (864) unterlag. Mit 30 Holz ging die Heimmannschaft zum Mittelblock in Front. Patrick Horns (839) und Sönke Lohse (833) wurden von Ronald Kagelmann (855) und Ralf Boldt (858) deutlich überholt, so dass die Steinburger nunmehr mit 68 Holz im Rückstand waren. Ingo Nowak (865!) ließ sich nicht lumpen und Bert Maaßhöfer (853) keine Chance. Eric Kusch (848) konnte Torsten Walter (ab 25. Wurf Marc Wiemer/828) zwar deutlich in Schach halten, auf den Spielverlauf hatte das aber keinen Einfluss mehr. Mit 39 Holz voraus und allen drei Zählern verschafften sich die Männer um ihren Teamchef Klaus Walter zuhause einen respektablen Abgang aus dem "Oberhaus der Bohlekegler".

 
 
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