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ISV-Bundesligakegler: Saisonabschluss in Berlin   
Kategorie:  Kegelsportabteilung Mittwoch, 31. März 2010

 

isv-klogokl-2Berlin ist immer eine Reise wert? Nun, die Bundesligakegler des Itzehoer SV von 1909 traten zum letzten Doppel-Spieltag der Saison 2009/10 im Herzen der Hauptstadt gegen zwei Mannschaften aus der Metropole an Dahme, Spree und Havel an. Für die Mitnahme von Punkten in die holsteinische Heimat hat es dann aber doch nicht gereicht.

Am Sonnabend schrammten die 'Roten Teufel' um lediglich ein Holz am 'Ehrenpunkt' vorbei: Der Gastgeber Rot-Weiß / VGK 1912 Berlin, der Silbermedaillengewinner der vorherigen Wettkampfserie, erteilte die 'Höchststrafe' und schickte den ISV mit 5.410:5.157 (Diff.: 253) Holz und 3:0 (6:0) Punkten von den Bahnen am Anhalter Bahnhof. Am Sonntag sah es etwas freundlicher für die 'Nordlichter' aus: Die SpG MPV / NKC 72 Berlin gab sich zwar auch keine Blöße, da die Störstädter mit 5.399:5.200 (Diff.: 199) Holz bezwungen wurden. In der Punktwertung gab es auch ein 3:0, allerdings mit 4:2 Zählern bei den Hilfspunkten.

In der Abschlusstabelle der Zwölfer-Staffel belegen die Störstädter mit 33:33 (59:73) Punkten den sechsten Platz und beenden die Saison dadurch mit dem angestrebten Klassenerhalt auf hohem Niveau und um vier Ränge besser als in der Vorsaison.

 

 

 

RW / VGK 1912 Berlin - ISV 09:
5.410:5.157 Holz - 3:0 (6:0) Punkte


Ohne ihren Betreuer Hans-Jürgen Ledtje und ihren Mannschaftskameraden Sönke Lohse (beide beruflich verhindert) reisten die Itzehoer in den Osten der Republik. In dem ungleichen Duell der ehemaligen Deutschen Vizemeister hatten die Hauptstädter von vornherein die Nase vorn und ließen ihren Gästen nicht den Hauch einer Chance: Im Anstart scheiterte selbst der stärkste Steinburger Ingo Nowak (884!) gegen Gerhard Omak (885) um nur ein Holz an dem Eindringen in die Zusatzpunktwertung, während Stephan Zipkat (852) nur noch die Rücklichter seines direkten Kontrahenten Norbert Gattner (902) sah. In der Mittelachse musste sich Thomas Tiedje (871) mit Florian Sittig (904) abmühen, und Daniel Lohse (833) bekam gegen Harald Stenzel (893) kein Bein an den Boden. Schließlich konnte Guido Schümann (851) im Vergleich zu dem mit Abstand besten Berliner Torsten Möller (918!) nur noch alt aussehen. Indessen erlebte Frank Gerken (836) gegen Frank Specht (908) sein keglerisches Waterloo. Bitter für den ISV: Mit 253 Holz voraus und dem 3:0-6:0-Sieg erteilte die Rot-Weiß-Riege den Holsteinern die 'Höchststrafe'.


SpG MPV / NKC 72 Berlin - ISV 09:
5.399:5.200 Holz - 3:0 (4:2) Punkte


In derselben Besetzung wie am Vortag ging man ins Rennen gegen die Spielgemeinschaft von der Spree. Bereits im ersten Block sollte es den Gästen gelingen, Akzente zu setzen – es blieben letztlich die einzigen der Begegnung. ISV-Mannschaftskapitän Ingo Nowak (904!) erzielte wieder einmal das herausragendste Ergebnis der Holsteiner und zog damit sogar an Thomas koch (902) vorbei. Stephan Zipkat (891) schlug sich gegen Steffen Koch (911) auch sehr wacker und zog am Ende nach Nowak als zweiter Itzehoer in die Zusatzpunktwertung ein. In der zweiten Achse blieb Daniel Lohse (860) hinter Jörg Glöde (876) zurück, während Thomas Tiedje (844) keine Chance im direkten Vergleich zu Benjamin Rudolphf (885) hatte. Schließlich kegelte Guido Schümann (837) gegen Marc Süßmilch (906) ein absolut 'unterirdisches' Ergebnis, indessen Frank Gerken (864) gegen den stärksten SpG-Vertreter Matthias Scheel (919!) weiteren Boden verlor. Unterm Strich stand eine herbe 199-Holz-Niederlage für die Lehmwohld-Akteure, in der sich die Gastgeber den 3:0-4:2-Erfolg sicherten.

 

 

ISV-BL-Team_2009-2010

 

Auch 2010/2011 erstklassig:

Bundesligamannschaft des ISV 09 Itzehoe

 

 


Die Bilanz:


Guido Schümann, Sprecher der ISV-Präzisionssportler: "Ein aufreibendes Auswärtswochenende liegt hinter uns. Nur zu gerne hätten wir einen oder sogar zwar Zähler von der Spree mit an die Stör genommen. Dies hat leider nicht geklappt. Trotzdem unsere weitere Reise in dieser Hinsicht nicht gerade von Erfolg gekrönt war, so haben wir uns nach außen dennoch sehr gut als Mannschaft präsentiert, immer wieder gegenseitig unterstützt und damit viel für den inneren Zusammenhalt getan. Auch dies ist ein wesentliches Resultat unseres Saisonabschlusses in der Ferne, der uns voller Zuversicht in die nächste Wettkampfserie gehen lässt. Nun haben wir - was die Punktspiele angeht - aber erst einmal eine verdiente längere Pause bis zum Sommer. Danach treten wir bereits das 16. Jahr in Folge in Deutschlands höchster Kegel-Liga an - ein weiterer Erfolg, den wir uns auf die Fahnen schreiben dürfen und an dem ganz wesentlichen Anteil unser Klubvorsitzender und Betreuer Hans-Jürgen Ledtje hat, bei dem wir uns auch an dieser Stelle noch einmal bedanken. Bedanken möchten wir uns aber auch bei unseren treuen Anhängern, die uns über die vielen Jahre hinweg unterstützt und uns auch in mitunter sehr schwierigen Zeiten beigestanden haben."

 

 

 

 
 
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