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Erneut musste die zweite Mannschaft des Itzehoer SV eine hohe Niederlage einstecken. Beim Verbandsligaabsteiger (Nord West) Blau Weiß Wesselburen gab es deftige Abfuhr von 7:0 (2:0) Toren.
Das Spiel am vergangenen Samstag glich einem Offenbarungseid seitens der Lehmwohldelf. Dank Torhüter Thomas Arbeiter, der als einziger einen akzeptablen Eindruck hinterließ, blieb die Niederlage einstellig. Alles andere von „hätten wir die erste Torchance genutzt, dann wäre das Spiel anders gelaufen“ oder „so gut waren die auch nicht“ ist Dummschwätzerei. Hier fehlt einigen der Blick für die Realität und an mangelnder Selbstkritik.
Disziplinlos in der Grundordnung, kein Zweikampfverhalten und ständige Meckereien untereinander kennzeichneten das Spiel der Kreisstädter aus Itzehoe.
Bis zur 40. Min. konnten sie das Spiel noch „offen gestalten“, dann ging es Schlag auf Schlag, Pausenstand 2:0.
Nach dem Wechsel machte der Gastgeber da weiter, wo er vor dem Halbzeitpfiff aufgehalten hatte. In der 48. und 53. Min. folgten Treffer drei und vier. Selbst in Unterzahl, 65. Min. rot für den Libero des Gastgebers nach Notbremse, ging es munter weiter. Das 5:0 in der 68. Min. nach einem Solo, hier wäre ein bisschen Gegenwehr angebracht gewesen, fand bei den Zuschauern regen Unterhaltungswert.
Auch mit einem Mann mehr auf dem Platz konnte der ISV die Blau Weißen nicht stoppen. Glück hatten sie nur, dass die Tore zum 6:0 und das 7:0 erst in der 86. und in der 90. Min. fielen, denn zuvor konnte, wie bereits schon geschildert, Thomas Arbeiter Torchancen vereiteln oder die Hausherren vergaben in aussichtsreicher Position überhastet.
ISV II: Thomas Arbeiter – Björn Meyer, Christoph Witt, Mark Eggers – Matthis Bludau (76. Min. Florian Strube), Kristoph Kohn, Steffen Kaminsky (54. Min. Nico Seidler), Angel Areco Rojas, Florian Wannewitz – Till Erhardt, Frank Möller (46. Min. Philip Hartmann)
Gelbe Karte: Kristoph Kohn, Matthis Bludau, Philip Hartmann
Rote Karte: Mark Eggers |