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Fielmann Cup 2010
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Kategorie: News |
Montag, 20. Dezember 2010 |
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Alter und neuer Gewinner des Fielmann-Westküstenturniers im Hallenfußball ist Verbandsligist FC Reher/Puls. In einem dramatischen Finale mit Verlängerung und Neunmeterschießen setzte sich der Titelverteidiger vor vollbesetzten Rängen in der Itzehoer Lehmwohldhalle mit 4:3 (2:2, 2:2) gegen den überraschend in das Endspiel vorgedrungenen Liga-Konkurrenten TuS Krempe durch. Zuvor hatte sich im Spiel um Platz drei Nord-Verbandsligist BSC Brunsbüttel gegen Süd-Verbandsligist MTSV Hohenwestedt in der Endphase des Spiels noch deutlich mit 4:0 behauptet. Das diesjährige Westküstenturnier erreichte insgesamt ein höheres Niveau als in den Vorjahren, war durch viele spannende, erst in den Schluss-Sekunden entschiedene Partien geprägt. Die zehn teilnehmenden Mannschaften begeisterten das wieder einmal stimmgewaltige Publikum bisweilen mit spektakulären Toren, gelungenen Spielpassagen sowie einer insgesamt lobenswerten Fairness. Die drei Schiedsrichter brauchten in den 24 Begegnungen nur zwei Zeitstrafen auszusprechen.
Auf den Rängen war "die Hölle" los - vor allem immer dann, wenn Westküstenturnier-Neuling SC Hohenaspe in Aktion trat. Der sich sehr achtbar präsentierende Halbzeitmeister der Kreisliga war als klassentiefster Mitstreiter in seiner Außenseiterrolle zwar nicht vom Glück verfolgt und ging am Ende mit nur einem Punkt als Gruppenletzter durchs Turnier, war auf den Rängen mit seiner Fan-Gemeinde aber fast Spitze.Vielleicht noch übertroffen vom Fan-Block des Turniersiegers FC Reher/Puls, der natürlich in der Finalrunde noch ordentlich "Rabatz" machte und dem Meeting bis zum letzten Neunmeter im Endspiel einen äußeren Rahmen verlieh, der die Wertigkeit dieser Veranstaltung und das ungebrochene Interesse beim Publikum in seiner langjährigen Turniergeschichte auch nach 24 Jahren deutlich unterstrich.
Natürlich gab es auch Enttäuschungen am langen Sonnabend-Nachmittag mit rund fünf Stunden "Dauerfußball". Gastgeber TSV Lägerdorf kam beispielsweise überhaupt nicht in Gang, blieb in den ersten drei Vorrundenspielen punkt- und torlos, ehe der knappe 2:1-Erfolg gegen den SC Hohenaspe im letzten Auftritt der Papist-Truppe die Mienen der Verantwortlichen etwas aufhellte. "Stinksauer" war Heides Trainer Olaf Thede, als sich der SH-Ligist HSV als klassenhöchster Vertreter im vorletzten Gruppenspiel gegen TuS Krempe (2:6) regelrecht vorführen ließ und die Qualifikation für das Halbfinale hochmütig verspielte.
Aber auch der hinter der Bande lautstark seine Mannschaft anfeuernde Trainer Kurt Hesse konnte mit dem Abschneiden der SG Türkspor/ISV nicht zufrieden sein. Bereits im ersten Gruppenspiel gegen Reher/Puls (1:1) ließ sich der Lokalmatador in letzter Sekunde noch einen scheinbar sicheren Sieg gegen einen Gegner entreißen, der in dieser Phase in Unterzahl spielte. Punkte, die in der Endabrechnung fehlten, um ins Halbfinale einzuziehen.
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