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Für die zweite Mannschaft des
ISV kam es an den Osterfeiertagen knüppeldick. Nach der Niederlage in
Brunsbüttel musste man am Montag erneut eine Heimpleite hinnehmen, denn gegen
den SV Hemmingstedt verlor man kurz vor Spielende mit 1:2 (1:1) Toren.
Heimspiele scheinen für die
Lehmwohldtruppe ein Greuel zu sein, denn zum siebten Mal in dieser Saison ging
man als Verlierer vom Platz.
In einer niveauarmen Partie
merkte man beiden Mannschaften an, dass ihnen jeweils das Nachholspiel vom
Samstag in den Knochen steckte. Der Gastgeber war zwar bemüht das Geschehen an
sich zu reißen, doch die Zielstrebigkeit ließ zu wünschen übrig. Zu lange wurde
der Ball gehalten, es mangelte an flüssigen Kombinationen. Anders die
Hemmingstedter, die mit schnell vorgetragenen Angriffen für Gefahr im Strafraum
der Itzehoer sorgten. In der 23. Min. fiel dann der Führungstreffer mit einem
Kopfball, nachdem von der rechten Seite maßgerecht geflankt wurde.
Dem ISV fiel nicht viel ein,
trotz des optischen Übergewichts. Erst eine Standardsituation brachte Erfolg.
Kristoph Kohns Eckball wurde in der 44. Min. von Thorsten Kieckhöber per Kopf
zum 1:1 genutzt.
Nach dem Seitenwechsel das
gleiche Bild, der ISV wollte zwar, aber zwingende Torchancen waren kaum vorhanden.
Berat Sacipi hatte noch die beste Gelegenheit nach einem Alleingang. Doch
anstatt den Torabschluss zu suchen, wollte er zum freistehenden Thorsten
Kieckhöber spielen. Sein Zuspiel war jedoch zu ungenau, so dass der Ball
abgefangen wurde.
Zum Ende der Partie kamen
noch einmal die Dithmarscher. Bei zwei, drei hundertprozentigen konnte Torhüter
Björn Meyer noch klären bzw. fehlte den Gästen das Schussglück. Beim letzten
Kopfball in der 87. Min. zeigte sich Meyer völlig überrascht, dass der Ball im
langen Eck zum 1:2 einschlug.
Gemessen an der Anzahl der
Torchancen war der Sieg der Hemmingstedter verdient, für den ISV wird es in der
Tabelle weiter bergab gehen.
ISV II: Björn Meyer - Pascal Pachan,
Florian Strube, Frank Möller - Angel Areco Rojas (49. Min. Nico Seidler), Berat
Sacipi, Matthis Bludau, Kristoph Kohn, Mirko Schimann - Steffen Kaminsky,
Thorsten Kieckhöber
Gelbe Karte: Pascal Pachan
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