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Eine erneute Heimniederlage von 0:2 (0:1)
gegen den Heider SV II musste die zweite Mannschaft des ISV am Freitagabend
hinnehmen. Der Vorsprung auf den rettenden fünftletzten Platz beträgt jetzt nur
noch sechs Punkte. Nach vier Spielen ohne Sieg sollte die Mannschaft langsam
begreifen, das sie aktuell wieder um den Verbleib in der Klasse kämpfen muss.
Bei noch acht ausstehenden Punktspielen und der dünnen Personaldecke kein
leichtes Unterfangen für die Mannen um Trainer Henning Wilkens.
Die erste Halbzeit stand ganz im Zeichen des Heider
SV. Mit Tempofußball, sicheren Kominationen und engagierten Zweikampfverhalten
wirbelten die Gäste die Abwehr des ISV ein ums andere Mal durcheinander. Ihren
Meister fanden sie aber in Torhüter Lennart Jahn, der wieder eine gute Partie an
den Tag legte. Gleich zweimal (12. u. 16. Min.) musste er klären und verhinderte
so einen frühen Rückstand. Am Elfmetertor in der 20. Minute war auch er machtlos,
so dass der HSV verdient in Führung ging. Die Itzehoer zeigten sich harmlos,
gerade im Mittelfeld fehlte der Biss und der nötige Einsatzwillen, um die
Zweikämpfe zu gewinnen. Erst in der Schlussphase, als der Gast dem hohen Tempo
Tribut zollen musste, kam der ISV zu Torchancen durch Thorsten Kieckhöber 42.
Minute (knapp am Tor vorbei) und Nicolai Justus 43.
Minute (Außenpfosten).
Nach der Halbzeit hätte der Gast das Spiel schon
frühzeitig für sich entscheiden können, doch nach einem Konter schoss ein Heider
Angreifer aus drei Metern über das Tor. Das war für den Gastgeber praktisch das
"Hallowach Zeichen", denn fortan bestimmte der ISV das Geschehen. Jetzt stimmte
die Aggressivität, mit der die Zweikämpfe gewonnen wurden und somit eine klare
Überlegenheit erspielt wurde. Die größte Torchance in der 63. Minute hatten
Christian Becher und Thorsten Kieckhöber in Gemeinschaftsproduktion, als der
Torhüter einen von Christian geschossenen Ball nicht festhalten konnte und ihn
genau vor die Füße von Kiki fallen ließ. Dieser brauchte nur ins leere Tor
schieben, doch im "straucheln" beförderte er den Ball rechts neben das Tor. Der
Heider SV blieb mit seinen Kontern stets gefährlich, versäumte es, die Führung
auszubauen und hielt die Itzehoer so im Spiel. In der 77. Minute hätte der
ansonsten gute Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt zeigen müssen, da ein Heider
Abwehrspieler den Ball mit dem Unterarm zum Boden drückte und sich so einen
Vorteil zum Ballwegschlagen verschaffte. Die Itzehoer schafften es nicht mehr
ihre Überlegenheit in Tore umzusetzen. Sie wurden in der Nachspielzeit (93.) ausgekontert, der kleine HSV erzielte das vielumjubelte 2:0.
Aufstellung: Lennart Jahn - Florian Strube, Frank Möller, Ronald
Pachaly, Michael Ortgies - Pascal Pachan, Felix Müller, Christian
Becher, Nicolai Justus - Oliver Paasch (46. Marcel Hildebrandt),
Thorsten Kieckhöber (75. Michael Natschke)
Gelbe Karte: Nicolai Justus
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