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Die zweite Herrenmannschaft sorgt im heimischen Lehmwohldstadion weiterhin für Furore. Gleich mit 7:2 (5:0) fegte man den 1. FC Lola aus dem Stadion und mischt so weiter im oberen Mittelfeld der Bezirksliga mit. So richtig begann das Spiel zwischen den beiden Mannschaften eigentlich erst in der 15. Minute mit dem 1:0 für den ISV. Zwanzig Meter vor dem gegnerischen Tor kam Thorsten Kieckhöber an den Ball und hielt einfach mal drauf. Der Ball knallte an den linken Innenpfosten und von dort ins Tor. Der 1. FC Lola war bis dahin noch gar nicht im Spiel gewesen, stellte sich hinten rein und wartete. Der ISV seinerseits versuchte sein Spiel aufzubauen - blieb aber ungefährlich. Nach dem Führungstor kam die Heimmannschaft besser in Fahrt, spielte öfter über die Flügel, was sich in Torferfolgen auszahlte. So folgte in der 25. Minute das 2:0. Wiegand Leskien setzte sich auf der rechten Seite bis zum Strafraum der Hohenlockstedter durch und schoss aus 15 Metern auf das Tor. Torwart Behrens konnte den Ball abblocken, allerdings fiel der Ball dem in der Mitte stehenden Michael Natschke vor die Füße, der sich nicht lange Bitten ließ und zum 2:0 einnetzte. Lola mit seiner einzigen Chance in der 32. Minute. Hofmann versuchte es aus 18 Meter Torentfernung mit einem Gewaltschuss - weit über das Tor. In der 34. Minute besorgte Berat Sacipi aus elf Metern das 3:0. Im Zwei-Minuten-Takt gab es nun Chancen für den ISV, Wiegand Leskien und Thorsten Kieckhöber scheiterten jedoch. Vier Minuten vor Ende der Halbzeit gab es einen Foulelfmeter für den ISV. Thorsten Kieckhöber wurde von Lolas Nitsch im Strafraum gehalten und trat selbst zum Strafstoß an. Keine Chance für Torhüter Behrens - 4:0. Als viele Fans schon mit dem Halbzeitpfiff rechneten folgte ein schwerer Fehler in Lolas Abwehr. Nach einem Rückpass des eigenen Spielers nahm Torhüter Behrens den Ball in die Hand - Freistoß für den ISV. Hannes Hahn ließ sich diese Chance nicht entgehen und hämmerte den Ball aus sechs Metern an der Elf-Mann-Mauer vorbei zum 5:0 in die Maschen.
Lola begann die 2. Hälfte forscher und kam sogar zum Anschlusstreffer. Nachdem Peters auf der rechten Seite durch das gesamte Mittelfeld gesprintet war ohne angegriffen zu werden, passte er an Torhüter Lennart Jahn vorbei zu dem in der Mitte stehenden Schuldt, welcher den Ball locker ins Tor schieben konnte. Zwei Minuten später fast die gleiche Situation, nur wurde hier auf Abseits entschieden. Der ISV brauchte etwas Zeit um sich wieder Torchancen zu erspielen und antwortete mit einem Doppelschlag in der 58. und 60. Minute. Erfolgreicher Schütze war wiederum Thorsten Kieckhöber. Das Spiel verflachte in der Folgezeit zusehends. Der ISV war vor dem Hohenlockstedter Tor oftmals im Abschluss zu unkonzentriert. Die Gäste versuchten sich auf Konter und kamen sogar in der 74. Minute zum zweiten Tor durch Schuldt. Weitere Chancen auf beiden Seiten blieben ungenutzt. Die Beste hatte hierbei noch Alexander Täubert in der 87. Minute mit einem Pfostenschuss. So blieb es beim deutlichen und verdienten 7:2-Erfolg für die Wilkens-Truppe.
ISV II: Jahn - Strube, Pachan, Pachaly, Wollschläger (46. Paasch) - Ortgies, B. Sacipi, Leskien, Hahn - Natschke (70. Täubert), Kieckhöber (79. Limani) 1. FC Lola: Behrens - T. Tobien - Meyer, Nitsch (46. S. Tobien) - Böge, Stolle, Kowald, Hofmann, Peters - Schuldt, Streese Tore: 1:0 Kieckhöber (15.), 2:0 Natschke (25.), 3:0 B. Sacipi (34.), 4:0 Kieckhöber (41., EF), 5:0 Hahn (45.+1.), 5:1 Schuldt (48.), 6:1 Kieckhöber (58.), 7:1 Kieckhöber (60.), 7:2 Schuldt (74.) Gelbe Karten: T. Tobien, Nitsch Schiedsrichter: Thorsten Witt (Alemannia Wilster)
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