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Sieg lässt ISV im Abstiegskampf hoffen   
Kategorie:  1. Herren 2005/06 Donnerstag, 25. Mai 2006

Der ISV ist zurück im Abstiegskampf. Nach der Niederlage am letzten Wochenende in Moisling und dem gleichzeitigen Sieg von Plön sah es schon sehr schlecht aus mit dem Klassenerhalt. Nun hat sich das Blatt aber wieder gewendet. Plön verlor gestern gegen Husum und der ISV siegte in Kiel. Trotz des heutigen Sieges von Bargteheide kann sich der ISV retten, wäre dabei allerdings auf die Mithilfe von Todesfelde angewiesen. Dazu später mehr.

Im gestrigen Spiel gegen Comet Kiel wurden in der Anfangself so einige Umstellungen gegenüber dem Spiel in Moisling vollzogen. Sebastian Barth und René Krahl flogen aus der Mannschaft, Wiegand Leskien konnte beruflich bedingt nicht von Anfang an spielen. Für sie spielten der aus Dresden zurückgekehrte Tilmann Kaminsky, Berat Sacipi und Ole Matthiessen.

Schon von Anfang an ließ sich ein gutes Spiel von Seiten Itzehoes beobachten. In der 7. Minute das 1:0. Ole Matthiessen passte aus dem Mittelfeld auf den am Strafraum frei stehenden William Gueridonn, der es sich nicht nehmen ließ aus gut zwölf Metern zu vollstrecken. Nur zwölf Minuten später bereits das nächste Tor für die Störstädter.

William Gueridonn flankte hoch vom rechten Strafraumeck zum 2. Pfosten. Dort standen Kiels Dommasch und Berat Sacipi. Da Dommasch den Ball nicht weg bekam, konnte Berat den Ball Richtung Elfmeterpunkt passen, wo Alexander Bigler den Ball annehmen und direkt ins Tor schießen konnte. Drei Minuten darauf beinahe das 3:0. Henning Groth spielte einen Pass aus dem Mittelfeld heraus zu Tilmann Kaminsky. Dieser flankte zu William Gueridonn an den Strafraum. Elf Meter vor dem Tor setzte Gueridonn zum Schuss an, da auch Kiels Torhüter Paasch herausstürzte. Aus dem Schuss wurde ein Schüsschen und der Ball rollte auf das leere Tor zu. Im letzten Moment konnte Kiels Hungerecker allerdings den Ball noch von der Torlinie kratzen.
In der 26. Minute fiel dann das 3:0. Christian Eymers schlug einen Freistoß am linken Strafraumeck in den Strafraum, um Henning Groth zu bedienen. Dieser zog allerdings kurz vor Ballberührung seinen Kopf ein, so dass der Ball ohne Berührung rechts im Tor landete. Zwei Minuten danach hätte Christian Eymers sogar das 4:0 erzielen können. Einen 30-Meter-Freistoß hämmerte er auf das Kieler Tor. Kiels Paasch musste sich sehr lang machen, konnte aber mit einer Flugeinlage das Geschoss abfangen.
In der 42. Minute das Aus für Sven Tüchsen. Nach einem Zweikampf fasste er sich immer wieder an das Knie und musste mit Verdacht auf Bänderriss ausgewechselt werden. Schlecht für die Itzehoer Hintermannschaft, die nun etwas orientierungslos wirkte. Kiel nutzte dies zum Anschlusstreffer. Stelmaszewski tunnelte Christian Eymers und konnte frei in den Strafraum laufen. Dort passte er auf den mitgelaufenen Witt, der den Ball locker ins Tor schieben konnte. Halbzeit.

Die 2. Halbzeit begann der ISV verschlafen. Immer wieder kamen die Kieler nahe an das Itzehoer Tor heran. Besonders der nun offensivere Hungerecker, Shahosseini und Stelmaszewski sorgten für Gefahr. Der ISV versuchte sich mit Kontern, was aber nicht gelang. In der 58. Minute tauchte plötzlich Eggers frei vor Keeper André Asmus auf. Verzog jedoch glücklicherweise und schoss so rechts am Tor vorbei. Sechs Minuten danach das zweite Tor für Kiel. Christian Eymers vertändelte den Ball an der Seitenauslinie an Shahosseini, der mit dem Ball in den Strafraum rennen konnte. Es folgte ein Pass auf den in der Mitte stehenden Witt. Auch hier ließ der Kieler André Asmus keine Chance und platzierte den Ball rechts unten im Tor. 3:0-Führung und nun stand es 3:2. Keine einfache Situation mit der die Itzehoer nun umzugehen hatten. Entsprechend wirkte die Hintermannschaft. Detlef Fink reagierte und wechselte Sebastian Barth und René Krahl ein. Große Aufregung in der 75. Minute. Nach einem Pass von Alexander Bigler auf William Gueridonn wurde dieser im Strafraum umgestoßen. Schiedsrichter Hatesaul pfiff - für den ISV - zur Verwunderung aller jedoch Freistoß auf der Strafraumlinie. Der Freistoß brachte nichts ein. Ein letztes Aufbäumen des ISV brachte Chancen über Chancen. Alexander Bigler aus zehn Metern - Torwart Paasch hielt. Sebastian Barth vor dem leeren Tor - drüber. Freistoßschuss aus 15 Metern von Christian Eymers - Kiels Torhüter in die Arme. Von Kiel war nichts mehr zu sehen. Sowohl Henning Groth als auch Sebastian Barth, William Gueridonn und Alexander Bigler hatten noch Chancen das Ergebnis zu erhöhen - scheiterten jedoch alle. So blieb es beim 3:2-Sieg.       

Mit diesem Sieg überholt der ISV Plön in der Tabelle. Beide sind mit 28 Punkten hinter Bargteheide (32 Pkt.). Itzehoe muss nun am Samstag gegen Bargteheide gewinnen um auf 31 Punkte kommen zu können. Verliert am letzten Spieltag Bargteheide in Todesfelde und der ISV spielt mindestens Remis in Plön, so bleibt der ISV Verbandsligist.

SC Comet Kiel: Paasch - Dehner, Hungerecker, Dommasch, Eggers - Frank, Wegner (76. Sümnik), Blazevic, Stelmaszewski - Witt, Shahosseini

Itzehoer SV: Asmus - Andres, Tüchsen (42. Leskien), Eymers, Matthiessen - Justus, Bigler, Kaminsky (76. Krahl), Groth - Gueridonn, B. Sacipi (72. S. Barth)

Tore: 0:1 Gueridonn (7.), 0:2 Bigler (19.), 0:3 Eymers (26.), 1:3 Witt (42.), 2:3 Witt (64.)

Gelbe Karten: Shahosseini, Wegner - Gueridonn

Schiedsrichter: Maro Hatesaul (TUS Collegia Jübeck)

Zuschauer: 90

 
 
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