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Ein mehr oder minder schlechtes Verbandsligaspiel mussten sich die 205 Zuschauer am Samstagnachmittag beim Aufeinandertreffen der Husumer SV und des Itzehoer SV gefallen lassen. Husum lag schnell in Führung, tat dann nicht mehr als nötig und gewann am Ende verdient mit 1:0, während der ISV es, bis auf ein Mal, nicht schaffte innerhalb der 90 Minuten für Gefahr vor dem Husumer Tor zu sorgen.
Sechzehn Minuten dauerte es bis Husum in Führung lag. Herpel flankte von der rechten Seite in den Strafraum, wo der Ball per Kopf auf die linke Seite weitergeleitet wurde. Der dort frei stehende Petersen hämmerte den Ball mit einer Direktabnahme aus 15 Metern in den rechten Winkel zum Tor des Tages. Keine Abwehrmöglichkeit für ISV-Torhüter André Asmus. Die einzige wirkliche Torchance auf beiden Seiten bis dahin. Die Itzehoer Hintermannschaft war in der 1. Halbzeit sehr unsicher. Ein schnellerer Pass oder zwei aufeinander folgende Diagonalpässe von Husum und die Abwehr vom ISV verwandelte sich in einen Hühnerhaufen. Häufig rettete Wiegand Leskien in höchster Not oder Torwart André Asmus bügelte die Fehler seiner Vorderleute aus. So auch in der 21. Minute.
Der Husumer Herpel spielte sich bis an den Strafraum heran und wurde von keinem Itzehoer angegriffen. Asmus kam aus seinem Tor heraus und verkürzte so den Winkel. Herpel verzog beim Schuss, so dass der Ball über das Tor flog. Auch in der Offensive gelang den Störstädtern kaum etwas, da William Gueridonn meistens mit hohen Bällen angespielt wurde und aufgrund seiner Größe gegen die hoch gewachsene Husumer Abwehr keine Chance hatte. Husum spielte durch flaches Kurzpassspiel cleverer und kam in der 32. Minute zu seiner nächsten Tormöglichkeit. Stürmer Müller stand nach Pass von Cornils aus dem Mittelfeld alleine vor dem ISV-Tor. Sein Schuss flog gegen das Knie von Torhüter André Asmus und wurde am zweiten Pfosten durch Wiegand Leskien geklärt. Die einzige Torchance im gesamten Spiel erhielt der ISV in der 45. Minute. Eine Flanke von William Gueridonn von der linken Seite erreichte René Krahl am ersten Pfosten. Seinen Kopfball aus sieben Metern konnte Husums Torhüter Teubler gerade noch fangen. Die 2. Halbzeit begann fast mit dem 2:0 für Husum. Nach einem Fehlpass von Mario Andres auf der linken Seite am eigenen Strafraum schnappte sich ein Husumer den Ball und rannte mit dem Ball Richtung Elfmeterpunkt. Vor dem Strafraum foulte ihn Nikolai Justus. Den folgenden flach getretenen Freistoß aus gut 18 Metern konnte Torhüter André Asmus gerade noch per Fuß klären. In der Folgezeit zog sich Husum zurück und überließ den Itzehoern das Feld. Der ISV konnte damit allerdings wenig anfangen. Ideenlosigkeit im Spielaufbau war an der Tagesordnung. So plätscherte das Spiel ohne nennenswerte Aktionen vor sich hin, ehe sich René Krahl in der 81. Minute beinahe einen folgenschweren Fehler leistete. Ein versuchter Pass zum Mitspieler verhungerte unterwegs, so dass sich Husums Müller den Ball schnappen konnte, ungehindert in den Strafraum eindrang, aber aus aussichtsreicher Position in Rücklage geriet und so über den Querbalken schoss. Glück für den ISV. Letztendlich blieb es beim verdienten 1:0 für die Husumer SV.
Husumer SV: Teubler - Rettkowski, Cornils, Voß (78. Marohn) - Herpel, Gehrke (63. Alim), Saeltz, Petersen, Albertsen - Müller, Alla (84. Schyma) Itzehoer SV: Asmus - Andres, Eymers, Leskien - Krahl, Lühmann (75. Kieckhöber), Matthiessen (46. Justus), Bigler, B. Sacipi (46. S. Barth) - Groth, Gueridonn Tore: 1:0 Petersen (16.) Gelbe Karten: Petersen - Gueridonn, Leskien Zuschauer: 205 Schiedsrichter: M. Hatesaul
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