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so lautete das Motto am Sonntagnachmittag, zumindest bei den meisten Toren. Bei nasskaltem nebeligem Wetter trat die Elf um Detlef Fink zum letzten Spiel vor der Winterpause beim VfB Lübeck II an. Im Vergleich zum Heimspiel gegen den Oldenburger SV vor einer Woche spielte von Beginn an Torben Fründt anstelle von Nikolai Justus. Die Auswechselbank besetzten lediglich Lars Lühmann, Björn Hecht, Sven Tüchsen und Ersatztorwart Lennart Jahn. Nur fünf Minuten dauerte es bis es ins Gehäuse der Itzehoer das erste Mal einschlug. Ein angebliches Foul von Adnan Sacipi an Lübecks Aischmann bedeutete einen Freistoß von der Strafraumgrenze. Statt einfach auf das Tor der Itzehoer zu schießen, kam ein Heber über die Mauer und Gribkow ließ sich nicht lange bitten diese Vorlage einzuköpfen. Fünf Minuten später auch die erste Chance für den ISV.
Nach gestrecktem Bein eines Lübecker Spielers führte Alexander Bigler sehr schnell den Freistoß (18m Torentfernung) aus und spielte den völlig freistehenden Henning Groth den Ball in die Füße. Dieser zog sofort ab und traf lediglich Lübecks Torwart Gommert. In der 18. Minute fast das 2:0. Nach einem Querschläger von Wiegand Leskien nahm sich Zimmermann den Ball und marschierte auf das ISV-Tor zu. Es folgte eine hohe Flanke in den Strafraum zu Tetzlaff. Dieser bekam den Ball allerdings acht Meter vor dem Tor nicht unter Kontrolle und Torben Fründt rettete in höchster Not indem er den Ball wegschoss. Im direkten Gegenzug der Ausgleich. Einen Freistoß für den ISV aus 23 Metern Torentfernung schoss Ole Matthiessen genau auf Henning Groth, der Lübecks Torhüter keine Chance ließ, indem er den Ball über ihn hinweg oben rechts in den Winkel köpfte. Die Freude währte jedoch nur kurz. Nur fünf Minuten später das erneute Führungstor für Lübeck durch Tetzlaff. Der ISV im Vorwärtsgang, Pass von Berat Sacipi auf Adnan Sacipi. Dieser will weiter querpassen und spielt genau einem Lübecker in die Füße. Eine hohe Flanke in den Strafraum kann Lübecks Tetzlaff ungestört ins Tor köpfen. 2:1 und noch kein Ende der ersten Halbzeit in Sicht. Lübeck machte weiter Druck, Itzehoe versuchte sich zu wehren. 26. Minute - einen 25-Meter-Freistoß zimmert Gribkow am ISV-Gehäuse knapp vorbei. In der 32. Minute eine gute Chance für Henning Groth. Seinen wuchtigen Freistoß-Schuss aus 17 Metern hielt jedoch Lübecks Keeper Gommert. Auch die Schüsse von Sebastian Barth (33.) und Ole Matthiessen (34.) fanden nicht das gewünschte Ziel. In der 40. Minute eine weitere Chance für Sebastian Barth. Ein hoher Pass aus dem Mittelfeld nach vorn und der Weg zum Tor für ihn war frei. Die Ballannahme dauerte allerdings einen Tick zu lange, so dass Lübecks Libero Manthey klären konnte. Kurz vor der Halbzeitpause beinahe das 3:1 für Lübeck. Eine Flanke in den ISV-16er köpfte Tetzlaff am herausgeeilten Chionidis vorbei in Richtung Tor. Den auf das Tor zu rollenden Ball klärte Wiegand Leskien in allerhöchster Not. Die 2. Hälfte begann mit einem Paukenschlag. Nach Abschlag von Panageotis Chionidis und Kopfballverlängerung durch Berat Sacipi gelangte der Ball zu Henning Groth. Dieser setzte sich auf der linken Seite gegen einen Lübecker Abwehrspieler durch und passte nach rechts auf den mitgelaufenen Alexander Bigler, der per Flachschuss zum 2:2-Ausgleich einnetzte. Stürmischer Beginn, der nicht lange andauerte, denn von nun an verflachte das Spiel zusehends. Beide Mannschaften versuchten sich weitere Chancen zu erspielen, aber keine konnte sich richtig durchsetzen. Bis zur 62. Minute. Eine hohe Flanke von Zimmermann von rechts fand beinahe den Weg zu Tetzlaff, jedoch pflückte Keeper Panageotis Chionidis vorher den Ball herunter ehe etwas "schlimmeres" passieren konnte. Nur eine Minute später fast die gleiche Situation. Diesmal fand eine Flanke von Klüver, vom linken Flügel geschlagen, den wieder völlig frei stehenden Tetzlaff, der ohne Probleme einköpfte. Der ISV nun mit zaghaften Versuchen sich gegen die Niederlage zu stemmen. Allerdings blieb Lübeck am Drücker. In der 80. Minute musste ISV-Keeper Chionidis sein ganzes Können aufzeigen und hielt einen 25-Meter-Freistoß mit einer Glanzparade. Der Ball, getreten durch Lübecks Bruhn, setzte lediglich ein Mal im Strafraum auf und flog an "Freund und Feind" vorbei Richtung Tor, wo ihn Chionidis im letzten Moment entschärfen konnte. Fünf Minuten später dann doch das 4:2. Nach hohem Pass in den Strafraum des ISV stieg der eingewechselte Schefer am höchsten und köpfte den Ball ins Tor. Auch das Rückspiel kann der Itzehoer SV im Jahre 2005 gegen die Zweite Mannschaft aus Lübeck nicht gewinnen und überwintert so auf dem 16. Tabellenplatz der Verbandsliga Schleswig-Holstein. Das nächste Spiel findet am 12. Februar 2006 am Lehmwohld gegen den NTSV Strand 08 statt. Lübeck: Gommert - Manthey - Florzcak (55. Haldau), Schwarz - Bruhn, Aischmann, Gribkow (82. Tobleck) , Müller, Zimmermann - Tetzlaff, Klüver (66. Schefer) ISV: Chionidis - Andres - Leskien, A.Sacipi - Fründt, Krause, Matthiessen, Bigler, B. Sacipi - S.Barth (60. Lühmann), Groth Tore: 1:0 Gribkow (5.), 1:1 Groth (19.), 2:1 Tetzlaff (24.), 2:2 Bigler (47.), 3:2 Tetzlaff (63.), 4:2 Schefer (85.) Gelbe Karten: Bruhn - B. Sacipi
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