Pressekonferenz vom Samstag, 15.04.06 nach dem 0:0-Unentschieden:
NTSV Strand 08 - Ligaobmann Burkhard Jürß:
"Wir sind mit dem einen Punkt sehr zufrieden. In der ersten Halbzeit haben wir es nicht verstanden im Ansatz unsere Möglichkeiten zu nutzen. In der zweiten Halbzeit hatte der Itzehoer SV die klar besseren Chancen. Es war ein Kampfspiel. Spielerisch war nicht soviel zu erwarten. Es geht für beide um sehr viel, beide kämpfen gegen den Abstieg. Insofern sind wir mit dem Punkt zufrieden und konzentrieren uns jetzt auf das Spiel am Montag gegen Plön. Für uns war es sehr wichtig die bittere Niederlage gegen Meldorf aufzuarbeiten."
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Itzehoer SV - Trainer Detlef Fink:
"Wir sind natürlich nicht mit dem Punkt zufrieden. Ich weiß nicht woran das heute gelegen hat. Ich hatte das Gefühl, dass die Mannschaft sehr verkrampft war. In der Halbzeit wurde das auch angesprochen, weil auch für mich die erste Halbzeit eigentlich gar nicht stattgefunden hat. Es war viel zu ruhig auf dem Platz. Alles, was wir uns vorgenommen hatten, konnten wir überhaupt nicht umsetzen. Wir sind so gut wie nie richtig über die Außenbahnen durchgekommen. Auffällig war, dass wir kaum bereit waren, wenn wir einmal eine Schusschance hatten, diese auch zu nutzen. Da wurde dann eher noch einmal quer gespielt. Der Platz tat sein übriges dazu. Teilweise hatten die Leute ja so ihre Probleme, bei Rück- und Querpässen die Bälle zu verarbeiten. Ich habe dann der Mannschaft gesagt sie solle in der 2. Halbzeit mehr die Bälle versuchen in die Ecken reinzubringen und dort den Gegner unter Druck zu setzen. Letztendlich hatte Strand ja auch dann die Probleme, wenn sie selbst versuchen mussten sich aus der Situation zu lösen. Das haben wir dann leider ganz selten umgesetzt. Insofern war es für mich ein Spiel, bei dem die Mannschaft, die als erstes das Tor erzielt, hier gewinnt. Da wäre keine Truppe in der Lage gewesen das Spiel noch einmal umzudrehen.
Was sich auch wieder gezeigt hat, ist dass wenn man meint man hätte eine Mannschaft zusammen, die gute Spiele hingelegt hat, dass man dem einen oder anderen dann vielleicht noch einmal eine Chance gibt und dass komischerweise diese Leute, dann unter dem Strich nicht die Leistung bringen, die sie in der Lage sind zu bringen.
Jetzt geht es eigentlich nur darum das heutige erst einmal aufzuarbeiten und dann sicherlich für die nächste Aufgabe gegen Kilia Kiel eine Mannschaft auf den Platz zu stellen, die vielleicht vom spielerischen und läuferischen her, mehr bringen kann. Das heißt jetzt nicht, dass ich alles schlecht gesehen habe, aber mir hat so der letzte Kick gefehlt, um wirklich dieses Spiel gewinnen zu wollen. Insofern ist das eigentlich ein bisschen enttäuschend, aber letztendlich muss man damit zufrieden sein, dass man das Spiel nicht auch noch verliert, denn ganz zum Schluss war da noch eine Situation, wo wir Glück haben, dass André Asmus da noch rechtzeitig aus seinem Tor herauskommt. Letztendlich war es dann auch ein Unentschieden, dass vom Ergebnis her in Ordnung ist."
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Beste Spieler?
"Bester Spieler? Tolle Frage. Den härtesten Zweikampf hatte ich einmal draußen, als unsere Betreuerin zu einer Behandlung musste. Das hätte ich mir von dem einen oder anderen Spieler vielleicht auch mal gewünscht.
Für mich war ganz entscheidend, dass wir heute nicht so konsequent in den Zweikämpfen waren, wie es in den Spielen zuvor schon der Fall war. Der letzte entscheidende Biss hat gefehlt. Wir waren auch nicht so durchschlagskräftig. Man hat ja hier und in Flensburg auch gesehen, dass Kieckhöber sicherlich einer ist, den man vorne immer wieder bringen kann, bloß ein Henning Groth ist einfach nicht zu ersetzen. Was oben in der Luft ist, ist er für uns einfach nicht zu ersetzen. Dazu kommt dann auch noch, was ganz auffällig ist, dass ein Sebastian Barth, wenn Groth spielt, die besseren Spiele macht. Ich denke, wir müssen zusehen, dass Henning so schnell wie möglich wieder dabei ist, denn letztendlich gibt das der Truppe auch wieder einen gewissen Kick. "
Zu spät gewechselt?
"Sven Tüchsen hatte in der Woche mit Rückenproblemen zu tun gehabt und mir erst heute signalisiert, dass es geht. Dennis Gercken trainiert im Moment überhaupt nicht, war verletzt, war noch beim Arzt und hat sich eine Spritze setzen lassen. Mit Ole Matthiessen hatte ich vorher gesprochen, dass er erst einmal draußen bleibt, weil er in die Wochen zuvor wegen seines Seminares gefehlt hatte. Hätte man vielleicht auch eine Viertelstunde vorher bringen können, aber in einer Phase, so nach einer Stunde, dachte ich vielleicht drückt so ein Mann wie Kieckhöber noch einmal einen rein. Gut, hinterher ist man immer schlauer. Letztendlich hat sich Ole Matthiessen in der Schlussviertelstunde vorgedrängt und wird sicherlich, wenn er normales Training abliefert, im nächsten Spiel auch von Anfang an spielen."