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Eine lange Winterpause für die Bezirksoberligatruppe des ISV neigt sich langsam dem Ende entgegen. Kräftig durchatmen musste die Mannschaft nach dem letzten Heimspiel vor Weihnachten gegen den Nachbarn und aktuellen Tabellenführer TSV Heiligenstedten. Eine deftige 0:6 Klatsche musste erstmal verdaut werden, so gesehen kam die Pause gerade recht. Der jungen ISV-Elf wurden in diesem Spiel eindeutig ihre Grenzen gesetzt und man musste erkennen, dass allein spielerisches Potential gegen eine solch routinierte Mannschaft wie Heiligenstedten nicht ausreicht. Auch die läuferische Überlegenheit des Gegners musste man an diesem Tag neidlos anerkennen.
Ein großes Manko ist nun einmal die mangelnde Konstanz, nur so ist es zu erklären, dass nach einer Klasseleistung beim Ostroher SC (6:2) eine solche herbe Niederlage folgte. Trotzdem ist man am Lehmwohld zufrieden mit dem derzeitigen Tabellenplatz. Position 12 bei 20 erzielten Punkten bedeutet erstmal sieben Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt zu sein. In der Winterpause sollte nun der Grundstein gelegt werden für das Ziel, das heißt Klassenerhalt und Unterbau der Verbandsligaelf. Personell wird man auch weiterhin nicht auf Rosen gebettet sein. Der langzeitverletzte Arne Maaß wird ebenso fehlen wie auch jetzt endgültig Heiko Wegner, der sich beruflich nach Westdeutschland orientiert hat. Erfreulich hingegen die Rückkehr von Henning Wilkens vom FC Flethsee. Vermisst wird natürlich auch der eigentliche Kapitän der Mannschaft, Thorsten Kieckhöber. "Kiki", seit dem Ausfall von Henning Groth schon längere Zeit Stammspieler in der ersten Elf in der Verbandsliga, hat sich dem FC Elmshorn angeschlossen, um dort den Klassenerhalt herauszuschießen. Der Erhalt der Bezirksoberliga dürfte und muss eigentlich Motivation genug sein um den Rückrundenstart positiv zu gestalten. Viel wird abhängen vom ersten Spiel am 27. Februar in Vaale. Coach Thomas Garzcarek, Interimstrainer Manfred Thomsen und Betreuer Cord Bauer werden die Mannschaft auch in der Rückrunde tatkräftig unterstützen.
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