 Costa Freise am Ball... Ein chancenarmes aber spannendes Spiel bekamen die Zuschauer beim SHFV-Oddset-Pokalhalbfinale beim SV Henstedt Rhen zu sehen. Konnte der ISV, letztjähriger Pokalfinalist, im Ligaspiel hier noch mit 3:2 gewinnen, mussten sie sich nun mit einer knappen 0:1 Niederlage abfinden.Das Spiel verlief in Hälfte eins sehr ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte dominieren und sich zwingende Torchancen herausspielen. Man merkte, dass hier zwei Spitzenteams der Verbandsliga aufeinander trafen. Der ISV zwar mit einer Vielzahl an Eckbällen und Freistößen aus guter Position, aber es fehlte am Ende die Präzision um daraus Kapital zu schlagen. Die beste Möglichkeit hatte Rene Krahl, nach eben einem solchen Freistoß. William Gueridonn brachte den Ball gut in den gegnerischen Sechzehner - Krahl mit einem schönen Kopfball. Doch der Ball ging wenige Zentimeter über die Latte.
Fortan spielten sich die meisten Szenen im Mittelfeld ab. Beide Teams neutralisierten sich über weite Strecken dieser Halbzeit gegenseitig. Kurz vor der Pause die erste und einzig nennenswerte Chance der Gastgeber. Einen eher durch Zufall bedingten Kopfball setzten die Hausherren nur knapp am rechten Pfosten vorbei. Glück für den ISV. Zur zweiten Halbzeit brachte SVR Trainer Jens Martens dann mit Sven Günther den zweiten Goalgetter in ihren Reihen in die Begegnung. Exposito, der von Anfang an auflief, und Günther, beide schon mit jeweils 14 Treffern in der Liga erfolgreich, sollten nun mehr Druck auf die Verteidigung des ISV ausüben. Zunächst gelang dieses Vorhaben allerdings nicht. Die Defensive des ISV stand gut, vor allem Adnan Sacipi war heute kaum zu bezwingen. In der Offensive hatten die Itzehoer jedoch nur noch eine gute Szene. Nach einem schnellen Konter über Henning Groth stand Gueridonn völlig frei vor dem Kasten von Hagemann, doch Groth suchte selbst den Abschluss anstatt den Querpass anzubringen. Sein Schuss stellte Hagemann aber vor keine größeren Probleme. In der Folgezeit bestimmten nun die Gastgeber das Geschehen. Zwingendes kam jedoch auch bei ihnen vorerst nicht dabei heraus. Erst als Adnan Sacipi aufgrund einer leichten Blessur den Rasen verlassen musste verlor die Itzehoer Defensive ein wenig die Ordnung und ließ die eine oder andere Torchance für den SVR zu. Es dauerte allerdings bis zur 80. Minute, ehe die Entscheidung fiel. Einen Eckball köpfte der ungedeckte Rhener Ebeling wuchtig und unhaltbar für ISV Keeper Sascha Thießen zum 1:0 ins Netz. Rhen ließ sich nach diesem Treffer nicht zurückfallen und versuchte weiterhin das Spiel in der Hälfte des ISV zu binden. Mit der Führung im Rücken gelang es ihnen dies hervorragend umzusetzen. Statt der erwarteten Schlussoffensive der Itzehoer gab es nun weitere gute Gelegenheiten für Rhen auf 2:0 zu erhöhen. Kurz vor Schluss rettete dann auch noch das Lattenkreuz den ISV vor dem 0:2 Rückstand. Am Ende aufgrund der zweiten Halbzeit, in der Henstedt-Rhen das Spiel weitestgehend bestimmte und sich einige gute Möglichkeiten herausspielte, ein verdientes weiterkommen der Hausherren. Das Pokalfinale findet nun also ohne den Itzehoer SV statt. Itzehoer SV: Thießen - Andres, Fründt, Leskien, A. Sacipi (69. B. Sacipi) - Krahl (85. Matthiessen), Hellmann, Freise, Gueridonn (85. Lühmann) - S. Barth, Groth SV Henstedt-Rhen: Hagemann - Ebeling, Danylow, Westphal - Vogel, Homp, Hasenkamp, Maurer - Obertopp, Schau (46. Günther), Exposito (84. Bach) Tor: 1:0 Ebeling (80.) Gelbe Karten: S. Barth - Westphal, Homp Zuschauer: 280
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